Qualvolles Ende (für alle?)


Ein Wal wird an die Küste südlich von Granada gespült. Nichts ungewöhnliches, denn der Schiffsverkehr stört den Orientierungssinn der Tiere enorm. Doch das scheint es nicht gewesen zu sein, was den Wal im März 2012 stranden ließ. Denn er verendete um ein vielfaches qualvoller als gewöhnliche Wale.

Ganze 17kg Plastik wurde in dem zehn Meter langem Pottwal von Forschern entdeckt. Schockierend!
Doch wie kommt eine so große Menge an Plastik in ein Lebewesen? Jede Stunde landen 700 Tonnen Müll in unseren Meeren. Daraus folgt ein schwimmender Müllteppich, der die Größe Westeuropas schon lange überschritten hat. Es geht sogar schon soweit, dass in manchen Meeresregionen auf ein Kilo Plankton, 46 Kilo Kunststoff kommen.
Das ist auch, was die Tiere so verwirrt, denn das Plastik zersetzt sich in planktongroße Teile und ist so für die Meeresbewohner nicht im geringsten zu unterscheiden. Am Ende steht ihnen ein qualvoller Tod durch Verhungern bevor, obwohl ihr Magen „voll“ zu sein scheint. Somit landet der Müll, den wir einst „entsorgt“ haben, wieder in unserer Nahrungskette. Auch wir haben ein qualvolles Ende vor uns. Denn die Stoffe, die im Plastik vorhanden sind, können Unfruchtbarkeit, Autismus, Allergien und nicht selten Krebs auslösen.

Das kannst du tun
Plastik vermeiden wo es nur geht:

Beim einkaufen einen Stoffbeutel verwenden, Glasflaschen statt Plastikflschen, keine in Plastik eingeschweißten Lebensmittel kaufen, Kosmetikprodukte zum nachfüllen kaufen…

 

 

Foto: http://www.flickr.com/photos/twicepix/2317729569/,http://www.flickr.com/photos/andilicious/3796533650/

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