Kartoffelkombinat *München ist ein Dorf


Die Ziele und Arbeitsbereiche des Kartoffelkombinats entwickeln sich aus einem kontinuierlichen Diskurs über die Bedürfnisse einer zukunftsfähigen Gesellschaft. Darunter verstehen wir allgemein gesprochen eine gemeinwohlorientierte Wirtschaftweise und nachhaltige Lösungskonzepte für glückliches Leben.

   

Was ist Kartoffelkombinat?
Kartoffelkombinat ist eine Genossenschaft, die ihre Lebensmittel selber und umweltfreundlich anbaut. Die Genossenschaft erwirtschaftet nur vegetarische Erzeugnisse, bauen ihre Lebensmittel nur in der Region an und benutzen keine chemischen Zusätze für ihr Gemüse.

Bio-Salat schädigt die Umwelt
Regional – was ist so besonders daran? Besonders ist, dass die meisten unserer Lebensmittel, ob bio oder nicht, quer um den Globus gefahren werden, um zu uns zu kommen. Tiefkühlteiglinge für Brezen kommen aus China, Bio-Honig aus Südamerika, der demeter-Brokkoli aus dem französischen Gewächshaus. Neben der Tatsache, dass es in ärmeren Ländern weniger Kontrollen gibt und billiger produziert werden kann, haben all diese Lebensmittel gemein, dass jede Menge Energie in Form von Erdöl aufgewendet werden muss und Tonnen von CO2 freigesetzt werden, um sie zu uns zu bringen. Heißt so konkret wie simpel: Der Bio-Salat aus Spanien schädigt die Umwelt.

Die lokalen Erzeuger haben dabei das Nachsehen. Zum einen können sie die von den Konsumenten ganzjährig gewünschte Verfügbarkeit nicht leisten (bzw. wollen dies auch nicht) und müssen außerdem einen „realen“ Preis für ihre Ware verlangen, die ohne Subventionen und in überschaubarer Menge angebaut wird. Unser Gärtner, der Sigi aus Eschenried, und unser Bäcker, der Dieter aus Bogenhausen, könnten davon ein Lied singen. Da sie allerdings lieber gärtnern und backen als zu singen, wird Kartoffelkombinat sie Euch demnächst gesondert vorstellen.

Persönliche Stellungsnahme
Mit Organisationen wie Kartoffelkombinat wird die Umwelt geschont, weil die Transportwege sehr kurz sind und nur saisonales Gemüse geerntet werden kann. Die Verbraucher ändern ihr Konsumverhalten, indem sie eine direkte Beziehung zu den Erzeugern aufbauen können. Die Konsumenten können nachvollziehen, wie viel Arbeit in der Aussaat, Pflege und Ernte von dem Gemüse steckt.

Quelle: http://www.kartoffelkombinat.de/blog/uber-uns/
Quelle BIld: http://www.kartoffelkombinat.de/blog/

 

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